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PANKE-SPIEGEL 01/2012

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:32 in der Rubrik KOMMUNALES

 

Alle Themen der aktuellen Ausgabe finden Sie hier:

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Ikonen - Abbild des Heiligen

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:27 in der Rubrik RELIGION

Von Amalia Koslowski

Es ist der Mensch, der nach Fassbarem verlangt, nach Dingen, die greifbarer sind als sein Glaube. Also pilgert er, spürt die Gegenwart des Heiligen und nimmt sich davon ein Stück mit nach Hause, um das Heilige und damit das Gute in sich tagtäglich zu erfassen. Seien es nun handgeschnitzte Marienskulpturen aus kostbaren Hölzern oder in chinesischen Werkstätten millionenfach aus Kunstharz gegossene Madonnen. Seien es in Klosterwerkstätten handgeknüpfte Rosenkränze mit Edelsteinperlen oder Plastikkügelchen, die auf dünnen Fädchen im Gebet durch die Finger gleiten. Seien es von Mönchen oder Künstlern nach alter Tradition handgemalte Ikonen oder Heiligenbildchen aus Papier, Wachs und einfachster Machart. Auch wenn sich an der Kasse die Klassen scheiden, sind es stets Dinge, die das Unfassbare sichtbar und letztlich auch begreifbar machen. 

Dieser Artikel legt den Schwerpunkt auf die byzantinischen Ikonen, die Abbild des Heiligen, Fenster zur Ewigkeit und für den Gläubigen der Ostkirche selbst heilig und seiner tiefsten Verehrung sicher sind. 

Ein kurzer historischer Überblick: Die Jerusalemer Urgemeinde bildete sich nach der Kreuzigung Jesu Christi und verkündete den Israeliten seine Auferstehung und Wiederkunft. Sie verstand sich als Teil des Judentums und wurde auch von anderen Gruppen als solche verstanden. Das änderte sich mit dem Apostelkonzil von 49. 

Eine namhafte Persönlichkeit des Konzils war Paulus von Tarsus. Er war als Saulus geboren und Verfolger der Anhänger des Gekreuzigten, dem er jedoch nie persönlich begegnete. Nach Saulus’ Damaskuserlebnis wurde aus dem Verfolger ein Verehrer. Er leitete das Apostelkonzil, das der Entscheidungsfindung über die Heidenmission und den Ritus der Taufe als Initiation diente. 

Den ersten Teil dieses kunstgeschichtlichen Essays lesen Sie in der Ausgabe 01/2012 

Mit am (Wind-)Rad drehen

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:24 in der Rubrik KOMMUNALES

"Energiewende" für Bürger und Kommunen

Von Martin Jehle

Nicht erst seit der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in diesem Frühjahr unter dem Eindruck des Atom-Unglücks in Japan ausgerufenen „Energiewende“ nehmen Windkraftanlagen (WKA) in Brandenburg eine bedeutende Rolle bei der Erzeugung von Energie ein.  In der Mark stehen mittlerweile knapp 3000 WKA, davon über 100 im Landkreis Barnim. Die Planung und Errichtung von WKA ist immer wieder Gegenstand von politischen und gerichtlichen Auseinandersetzungen. Oft stehen dabei die Proteste von Bürgerinitiativen im Vordergrund, die sich gegen die „Verspargelung“ der Landschaft,  Lärm- und Schattenwurfbelästigung richten. Aber auch Naturschützer beklagen regelmäßig die Gefährdung von Fledermäusen durch die Rotorblätter der über 100 Meter hohen Anlagen.  

Andererseits gibt es auch Begünstigte im Zuge des Ausbaus der Windkraft.  Zum einen sind es die Eigentümer der Flächen, auf denen WKA errichtet werden. Ob  private Landwirte, große Agrarbetriebe, Kirchengemeinden oder verstreute Erbengemeinschaften – sie profitieren von Pachtzahlungen, die sie für das Bereitstellen entsprechender Flächen erhalten. Die Kommunen, in deren Gebiet Windkraftanlagen aufgestellt sind, erzielen Einnahmen aus der Gewerbesteuer, welche die Betreibergesellschaften der WKA zu entrichten haben. Dabei handelt es sich meistens um GmbH oder Kommanditgesellschaften (KG), hinter denen Unternehmer, Projektentwickler oder einfach nur stille Teilhaber stehen. 

Grundlage für den finanziellen Ertrag einer Windkraftanlage ist die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz geregelte (EEG) Pflicht der Netzbetreiber zur Abnahme und Vergütung des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. In der hiesigen Region fungiert die E.ON edis AG mit Sitz in Fürstenwalde/Spree als Netzbetreiber. Das EEG 2012 sieht  Strom aus neu errichteten WKA eine feste, über den Marktpreis für Strom aus konventionellen Quellen liegende Vergütung von  8,93 Cent pro Kilowattstunde (kWh) in den ersten fünf Jahren vor Da die höheren Kosten für Strom aus Windkraft an die Verbraucher weitergegeben werden, steigt der Strompreis, wenn der Anteil an Strom aus dem Betrieb von WKA im Energiemix insgesamt zunimmt.  

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2012

Einer gegen 1.027

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:20 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIK

Zum Austausch von Gilad Shalit - Welchen Wert hat ein Leben?

Von Olaf S. Ossmann

Der jüngste Gefangenenaustausch in Israel stellte eine schwere Prüfung für die israelische Gesellschaft dar. Darf man um eines Lebens willen tatsächlich über 1.000 Verbrecher, unter ihnen Attentäter schlimmster Ausprägung, freilassen? Dass diese Frage so neu nicht ist, zeigen die Statistiken zu den letzten Austauschvereinbarungen. 1983: 6 Israelis für 4.765 Palästinenser und Libanesen; 1985: 3 Israelis für 1.150 Palästinenser; 2004: 1 Israeli und drei Leichen für 450 Hisbollah-Aktivisten und nun also ein Israeli gegen 1.027 gefangene Attentäter.

Es handelt sich um eine emotionsgeladene Diskussion. Verständlich, denn auf der einen Seite stehen die Hinterbliebenen der Attentate, auf der anderen die Eltern Gilads. Auch hier offenbart sich ein mediales Ungleichgewicht, da es natürlich deutlich mehr Hinterbliebene der Attentate gibt als Familienangehörige und Freunde von Gilad. Und dennoch kam es zu dem „Deal“. Was kann eine Regierung dazu bringen, es sich mit derart vielen potentiellen Wählern zu verderben? Steckt tatsächlich das Versprechen dahinter, dass jeder, der für Israel kämpft, auch um jeden Preis aus der Gefangenschaft  befreit werden wird? Klingt dieses Versprechen der israelischen Regierung nicht wie eine Einladung an die Hamas, weiterhin Israelis zu entführen?  Muss man dann dieses Versprechen im Angesicht der jetzigen Zahlen und auch der Bilder nach der Freilassung der Attentäter überdenken?  Gerade dieser Tage sagte Machmud Abbas im ägyptischen Fernsehen: „Die Entführung Schalits war eine gute Sache.“ Die „Siegesfeiern“ der Palästinenser und Interviews freigelassener Attentäter und Attentäterinnen schüren die Ablehnung und Ängste vor derartigen Austauschvereinbarungen.

Stimmen, die eine Abkehr von der jetzigen Politik fordern, sind in Israel unüberhörbar. Trotzdem zweifelt niemand ernsthaft daran, dass auch für den nächsten entführten Soldaten der israelischen Armee alles unternommen wird, um ihn wieder nach Hause zu bringen. Warum ist das so?

Um dies zu beantworten, muss man tief in die jüdische Literatur, tief in die jüdische Seele eintauchen. Ist der Einzelne ein „Ziegelstein einer Mauer oder das Herzstück der Gesellschaft?“, fragte unlängst die Juristin Fania Oz-Salzberger oder anders: Kann ich die konkrete Gefahr eines Einzelnen gegen die abstrakte zukünftige Gefahr für Viele abwägen und falls ja, mit welchem Ergebnis?

Die heutigen Philosophen tun sich sehr schwer mit dieser Frage und oft hört man, es gäbe auf diese Fragen keine „nur eine“, keine „richtige“ Antwort. Wie ist also der Satz von Zeèv Jabotinsky zu verstehen: „Im Anfang war die Nation, und im Anfang war der Einzelne.“?

Den gesamten Essay lesen Sie in der Ausgabe 01/2012

Warum viele Deutsche Wolf Biermann nicht lieben

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:16 in der Rubrik VINYL & CD

Nur wer sich ändert bleibt sich treu

Von Matthias Horwath

Der gebürtige Hamburger Wolf Biermann wird aus einem kommunistischen Elternhaus heraus  in die Welt geworfen. Sein jüdischer Vater geht 1943 ins Zyklon-Gas der Nazis. Mit  der  Zerstörung Hamburgs im selben Jahr bliebe für ein sechsjähriges Kind eigentlich nichts mehr übrig als Zerstörung generell.  Wolf,  der junge Mann, ist  klein von Wuchs und ein Vaterloser: ein früher Kontext für seine narzistischen Größenphantasien. Biermann folgt jedoch dem Ruf seines familiären Glaubens an den Kommunismus und geht nach einer Jugend in Hamburg in den vielversprechenden Berliner Osten der 50er Jahre. Hoffnung keimt auf nach  Aufbruch, Aufbau und Klartext gegen den Geist des  Nationalsozialismus. Er will in die SED, engagiert sich zunächst auf der Bühne, singt erste Lieder gemeinsam u.a. mit Manne Krug. Biermann begegnet dem Geist Brechts auf den Bühnen des zerstörten Berlins. Die graue Realität gilt als einzig zulässige Kulisse. Eisler, Weill, Dessau und die Musik des spanischen Widerstands gegen Franco geraten zu  künstlerischen Eltern, die als Gegenpol die Ästhetik der frühen DDR prägen. Die andere Seite des Poles wird jedoch die eigentliche Macht: Die Nomenklatura der Herrschenden in der DDR besteht zu erheblichen Teilen aus zwiespältigen Verrätern an der ursprünglich kommunistischen Überzeugung. Entsolidarisiert in Stalins Moskau wurde jeder ausgeliefert,  der nicht in das enge Korsett einer kranken Führung um Stalin, Berija und Molotov passt. „Kurzer Prozess“ wird damals und  späterhin auch der Leitbegriff des unheilbaren Stalinisten und späteren Stasichefs Erich Mielke.

Viele deutsche Kommunisten in Moskau wurden vor den Nazis nicht  beschützt, sondern abgeknallt, immer von hinten. „Kollaborateure“ sind die, die übrig bleiben. Das mörderische Regime in der Sowjetunion wird scheinbar legitimiert durch den verbrecherischen Krieg Hitlers, den die imperiale Sowjetunion allerdings  achtundreißig  gemeinsam mit Deutschland plant und der dann schon einundvierzig  auf sie selber zurückfällt ... Die geheimen Zusatzprotokolle zwischen der Sowjetunion und Hitler sind so in der DDR nie ein Thema der Aufklärung, sondern eins, welches mit aller Gewalt unter dem Deckel der Verschwiegenheit gehalten wird. Der neue Staat wird somit mit einer zentralen Lüge von denen ins Leben gerufen, die mehrheitlich auch für diese Lüge standen: die Führer der KPdSU und die der Sozialistischen Einheitspatei Deutschlands. 

Biermann darf bei seiner Einreise ins kommunistische Paradies getrost die Naivität und Unwissenheit unterstellt werden, die so vielen Menschen, die sich früh in der FDJ und später in der SED engagierten, eigen war.  Sie wollten vorerst ehrlich aufräumen mit einem System,  das ein Verbrechen ungeahnten Ausmaßes mit dem der angeschlagenen Marktwirtschaft der dreißiger Jahre ins eheliche Bett zwang. Das Gewaltpotential, das im Marxismus/Leninismus steckt, nämlich Andersdenkende kaltzustellen, wurde allerdings auch vom jungen Biermann nicht  abgelehnt. 

Doch selbständiges, unabhängiges Denken und der Mut, sich zu Veränderungen in diesem Denken zu bekennen, prägt Wolf Biermann von Anfang an.  Das Berufsverbot ab Mitte der Sechziger führt den „Wolf“ jedoch immer weiter in die Auseinandersetzung mit dem System, an das er allerdings bis zu seiner Zwangsausbürgerung 1976 fest glaubt. 

Den ganzen Essay lesen Sie in der Ausgabe 01/2012 

Für die Ewigkeit gemacht

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:11 in der Rubrik KOMMUNALES

Der Panketaler Bildhauer Reinhard Jacob hat die Erinnerungstafel hergestellt, die am 19. Dezember am Gebäude Heinestraße 1 angebracht wurde. Dort befand sich 1989 und 1990 der Sitzungsort des „Bürgerkomitees“. Die Tafel ist die vierte von fünf Gedenktafeln, die sich bislang vor dem Gebäude der ehemaligen Volkspolizeidienststelle in Zepernick,  am Genfer Platz und vor dem „Zentralen Auffanglager“ der Stasi in der Schönerlinder Straße befinden. Die Tafel wurde am 19. Dezember 2011 an ihrem Bestimmungsort eingeweiht. In diesem Jahr soll die letzte Tafel an der St. Annen Kirche an den zentralen Ausgangsort der friedlichen Revolution von 1989 in Zepernick erinnern.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 01/2012 

Lärmschutzwall für Gehrenberge

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:07 in der Rubrik KOMMUNALES
Am Dreieck Schwanebeck endet bislang der Ausbau des östlichen Berliner Rings auf drei Fahrstreifen je Richtung. Jetzt wird hier unter Hochdruck und mit schwerem Gerät gebaut. Das Autobahndreieck Schwanebeck gehört als „Projekt Nr. 11“ zu den Verkehrsprojekten „Deutsche Einheit“ und wird bis Ende 2013 in sechs Bauabschnitten unter laufendem Betrieb um- und ausgebaut. Der offizielle erste Spatenstich erfolgte bereits am 5. Mai 2011. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem der sechsstreifige Ausbau mit Standstreifen der Autobahn A 10 auf 3,3 km und der grundhafte Ausbau inklusive Neubau der Anschlüsse der Autobahn A11 auf etwa 3 km.

Ein Erdwall entsteht: 
12 Meter breit, sechs 
Meter hoch

Um das Projekt zu realisieren, werden sieben Brücken neu gebaut, teilweise für die so genannten „Überflieger“, und zwei Brücken erneuert bzw. erweitert. Hinzu kommt ein Lärmschutzwall an der Rampe der A 10 zur A 11 im Osten mit einer Länge von 930 Metern. Dieser Lärmschutzwall wird aus Erdmasse errichtet. Er ist an seinem Fuß 12 Meter breit und soll eine Höhe von sechs Metern betragen. Somit ist geplant, die Panketaler Kleinsiedlungen, die bis direkt an die „Prenzlauer Autobahn“ heranreichen, vor dem Lärm der LKW und PKW dauerhaft zu schützen. Aber auch das gesamte Siedlungsgebiet Gehrenberge dürfte von dieser Maßnahme profitieren. Die nahe gelegene Anschlussstelle Berlin-Weißensee mit Anbindung der Bundesstraße 2 wird direkt in das Dreieck eingebunden. Die Gesamtkosten für das Projekt sollen etwa 45 Millionen Euro betragen, wovon die EU 20 Millionen Euro Fördermittel beisteuert.
 
Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2012 

Stiftung nur für Panketaler in Not

geschrieben von beatOpa am Freitag, 06 Januar 2012 um 17:03 in der Rubrik KOMMUNALES
Trotz eines relativen Wohlstandes in Panketal gibt es auch hier Menschen, die arm sind oder unverschuldet in Not geraten. Deshalb hat sich die Gemeinde entschieden, eine Sozialstiftung zu gründen und diese mit zwei Dritteln des notwendigen Stiftungskapitals in Höhe von 33.500 Euro auszustatten. Da es sich um eine Bürgerstiftung handeln soll, ist die Zustiftung von weiteren mindestens  16.500 Euro erforderlich, da der Stiftungsgrundstock mindestens 50.000 Euro beinhalten muss. Wer dieser Stiftung zum Leben verhelfen möchte, die auf das starke Engagement der im Ruhestand lebenden und ehrenamtlich aktiven Medizinerin Dr. Sigrun Pilz zurückgeht, kann schon jetzt spenden oder stiften. Den Entwurf der Stiftungssatzung, dessen Grundzüge die Gemeindevertretung inzwischen festgelegt hat, der aber noch bei Kommunalaufsicht, Finanzamt und Innenministerium einzureichen ist, kann im Rathaus eingesehen werden. Sie möchten spenden oder stiften? Dann überweisen Sie bitte auf das Konto der 

Gemeinde Panketal
Konto: 3300141710
BLZ: 17052000

Versehen Sie Ihre Überweisung mit dem Stichwort „Spende für Gründung Stiftung Panketal“ und vermerken Sie auf der Überweisung Ihren Namen und die Anschrift, damit eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann. Spendenbescheinigungen stellt die Gemeinde ab einem Betrag von 20 Euro aus, sobald die Stiftung genehmigt ist. 
 
Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2012 

Der Consul von Calenberg teilt mit ...

geschrieben von beatOpa am Dienstag, 01 November 2011 um 09:16 in der Rubrik EDITORIAL Consul_1Liebe Freundinnen und Freunde draussen im Lande, eine gute Kunde muss aufgetan werden, auf den Tischen der lauteren Kundgebung!

Selbst in diesen schweren Zeiten, wo allerhand Strolche sich in Hinterlist und Tücke hinter beinahe jedem Gebüsch versuchen, ist es dem Pionier einer manierlichen Verlautbarung wieder einmal mehr gelungen, den Meißel der Wahrheit in den unbehauenen Fels der Unwissenheit zu treiben! 

Daher rufen wir dem Großconsul Thomas Steierhoffer in Berlin unseren guten Gruß aus dem herrlichen Lande Calenberg zu!

PANKE-SPIEGEL 06/2011

geschrieben von beatOpa am Freitag, 28 Oktober 2011 um 08:54 in der Rubrik EDITORIAL

Alle Themen in dieser Ausgabe finden Sie hier: 

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Vom Volkspolizisten zum Demokraten

geschrieben von beatOpa am Freitag, 28 Oktober 2011 um 08:51 in der Rubrik KOMMUNALES

Rainer Fornell ist der alte und der neue Bürgermeister von Panketal

Ein Interview von Thomas Steierhoffer 

PANKE-SPIEGEL: Zunächst herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Bürgermeisterwahl 2011, Herr Fornell! Hatten Sie mit diesem klaren Ergebnis gerechnet oder sind Sie bei vier Gegenkandidaten doch mindestens von einer Stichwahl ausgegangen?

Fornell: Ich habe eine Stichwahl kommen sehen. Bei fünf Namen auf dem Stimmzettel ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Wähler aufsplitten. Es lag somit nicht nahe, dass ich gleich im ersten Wahlgang 50 Prozent plus eine Stimme bekommen würde. Damit habe ich nicht gerechnet, jedoch war es für mich eine angenehme Überraschung. Wenn sie so ein Amt eine ganze Reihe von Jahren gestalten, dann begegnen ihnen auch immer wieder Menschen, die unzufrieden sind. Manche sind enttäuscht, weil sich der eine oder andere Wunsch, die eine oder andere Erwartung nicht erfüllt hat. Dann kommt schon mal der Gedanke auf, das sind schon eine ganze menge Unzufriedene, die man hier auf dem Weg hinterlassen hat. Andererseits ist aber auch so, dass die Zufriedenen nicht herkommen und sich für die Arbeit bedanken. Die nimmt man also eher nicht wahr. Daraus ergibt sich eine Verschiebung der eigenen Wahrnehmung, die mitunter ganz anders ist, als sie sich dann in einer Wahl widerspiegelt.  

P-S: Betrachten Sie Ihren Wahlerfolg als Anerkennung und als Bestätigung Ihrer Arbeit in den vergangenen acht Jahren?

Fornell: Ich denke, dass es so ist. Ja! Wie gesagt, ich hatte immer so einen Drittelmix, den ich anlege und der sich in der Wahl erneut bestätigt hat. Es gibt ein Drittel Menschen, die hat man quasi als feste Unterstützer hinter sich. Die vertrauen einem und sind so eine Art Hausmacht. Dann gibt es ein Drittel, das man mit guter Arbeit erreichen kann mit guten Sachargumenten, Überzeugungskraft und Ergebnissen. Um dieses Drittel der Wähler, das als kritisch-offen bezeichnet wird, muss man sich bemühen! Das letzte Drittel setzt sich aus Menschen zusammen, die einem auch trotz aller Bemühungen nicht mögen. Das ist auch in Ordnung so. Denn eine Erwartung, die darauf hinausläuft, dass man alle Wünsche erfüllt, ist unrealistisch. Also, wenn man die erstgenannten zwei Drittel erreicht, ist es in Ordnung. Das deckt sich ja dann auch in etwa mit dem aktuellen Wahlergebnis.

P-S: Was sagen Sie zur geringen Wahlbeteiligung, die deutlich unter 50 Prozent lag?

Fornell: Wir sind mit den 43 Prozent Wahlbeteiligung durchaus im Mittelfeld vertreten. Es gibt Gemeinden mit höherer Beteiligung – beispielsweise Wandlitz mit 49 Prozent. Es gibt aber auch welche, die haben nur 35 Prozent. 43 Prozent in Panketal sind wenig, zu wenig, aber es ist nicht untypisch für solche Bürgermeisterwahlen. Dort, wo es auf eine starke Polarisierung hinausläuft, wird man immer höhere Wahlbeteiligung feststellen. Die hohen Wahlbeteiligungen haben wir eigentlich immer in Phasen, in denen Richtungsentscheidungen anstehen. Die Kritik an meiner Amtsführung der letzten acht Jahre seitens der Gegenkandidaten war in Panketal ja nicht so, dass der Eindruck entstanden wäre, nun müsse das Ruder aber um 180 Grad herumgerissen werden. Das ist dann vielleicht auch die Situation, in der sich politisch wenig oder gar nicht interessierte Menschen sagen, da braucht es meine Aktivität eher nicht. Auf der anderen Seite ist es schon betrüblich, dass viele Bürger offensichtlich vergessen haben, wofür sie 1989 auf die Straße gegangen sind. Denn die gefälschten Wahlen in der DDR waren der Auslöser für die friedliche Revolution. An nicht wenigen Orten der Welt werden Kriege und Bürgerkriege geführt, weil vielen Menschen das Recht auf freie Wahlen verwehrt ist. Oft ist es dann aber so, dass die Menschen, wenn sie dann endlich wählen können, von diesem Recht keinen Gebrauch machen. Es ist wie mit jedem Freiheitsrecht, das selbstverständlich geworden ist. Dann ist es nämlich mitunter nicht mehr so viel wert. Aber dies ist kein Phänomen, was sich auf Deutschland beschränkt. Persönlich war ich nicht grundsätzlich enttäuscht über die Wahlbeteiligung. Vielmehr lag sie in etwa bei dem Prozentsatz, den ich erwartet hatte.

Das ganze Interview lesen Sie in der Ausgabe 06/2011

Ohne mich!

geschrieben von beatOpa am Freitag, 28 Oktober 2011 um 08:47 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIK

Fußball EM 2012 in Polen und der Ukraine

Von Daniel Killy

Im kommenden Jahr findet in Polen und der Ukraine die EURO 2012 statt. Bevor sich vom 8. Juni bis zum 1. Juli Europas beste Fußballnationen zwischen Breslau und Donezk zum Kräftemessen treffen, gilt es noch Einiges zu erledigen. Für einmal soll hier nicht von Bauverzögerungen in Polen oder Korruption und maroder Infrastruktur  in der Ukraine die Rede sein. Denn es geht um den Geist, der in den Stadien Polens und der Ukraine herrscht. Um Nazi-Sprechchöre, Rassismus und Antisemitismus. Und um die Frage, ob man in einem Land wie der Ukraine eine EM abhalten sollte.

Eine Bestandsaufnahme. 

Es war eine hochkarätige Runde, die sich am 14. Oktober in Warschaus Agrykola-Stadion traf: die polnische Gleichstellungsbeauftragte Elzbieta Radziszewska, Polens stellvertretender Außenminister Jerzy Pomianowski, Südafrikas Botschafter Pekane … sie alle folgten der Einladung der Aktion  „NEVER AGAIN“, ein Teil der Aktionswoche „Fußball gegen Rassismus. Bei jedem Spiel der polnischen Topliga „Extraklasa“ wurden antirassistische Slogans über die Stadionlautsprecher verkündet. So war zumindest für eine kurze Zeit gewährleistet, dass andere Töne in den polnischen Arenen überlagert wurden. Denn gemeinhin sind Wochenende für Wochenende Schlachtrufe wie „Juden ins Gas“ oder „Juden – Euer Zuhause ist Auschwitz“ Usus bei unseren Nachbarn. 

Als Ende August Slask Wroclaw (Breslau) gegen Widzew Lodz antrat, berichtet die taz, skandierten die Fans des Breslauer Klubs: "Judenklub, Judenklub, ich hasse diese Hure!" Die anderen Zuschauer reagierten nicht, man ist derlei gewohnt in Polen. Und auch die Politik reagierte, wenn überhaupt, zu spät – und anders, als erwartet: Krzysztof Kobielski vom Unterstützungskomitee der rechtsnationalen Oppositionspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) um den Krawall-Pygmäen Lech Kaczynski stellte lakonisch fest: "Das Wort ,Jude' ist in Wirklichkeit eine Form der Beleidigung, die man … [dem Gegner] im Stadion an den Kopf wirft." Derlei Gelassenheit im Umgang mit Antisemitismus kann nur Ausdruck jahrhundertelanger Tradition und Übung sein. 

Auch in der Ukraine,  deren Demokratieverständnis sich ja erst jüngst im Prozess gegen Julia Timoschenko gezeigt hat, sind Fußball und Rassismus/Antisemitismus untrennbar miteinander verwoben. Im September 2010, also weniger als zwei Jahre vor Beginn der EURO 2012, protestierten in der Hauptstadt Kiew 5000 „Fußballfans“ gegen ausländische Spieler in den Profiteams. Zu der Demonstration aufgerufen hatte die rechte Partei „Swoboda“.

Den ganzen Essay lesen Sie in der Ausgabe 06/2011

Sternstunde der Redekunst

geschrieben von beatOpa am Freitag, 28 Oktober 2011 um 08:43 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIK
Der Papst im Bundestag
Von Tim Fabian Kloss
 
In der 60-jährigen Geschichte des Deutschen Bundestages hat das vergleichsweise junge Parlament eine bewegte Zeit erlebt. Es wurden lebhafte Debatten geführt, emotionale Reden gehalten und immer wieder haben sich die Abgeordneten namhafte Gastredner von internationalem Rang eingeladen. Der erste der 33 Persönlichkeiten, denen diese Ehre bisher zu Teil wurde, war 1951 Arthur Woodburn, der Leiter einer Delegation von britischen Parlamentsabgeordneten. Zu den bekanntesten Rednern zählen sicherlich die vier US-Präsidenten Nixon, Reagan, Bush sen. und Bush jr., sowie Nelson Mandela und Michail Gorbatschow. Mit George W. Bush und Wladimir Putin hat sich der Deutsche Bundestag allerdings auch Redner ins Haus geholt, die aufgrund ihrer Politik nicht unumstritten sind bzw. waren. „Sogar diese beiden Redner haben wir ausgehalten“, kommentierte kürzlich der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Volker Beck. Er selbst gehört hierzulande sicherlich zu den bekanntesten Kritikern des jüngsten Gastredners, Papst Benedikt XVI. Dass ein Pontifex vor dem Deutschen Bundestag spricht, hat es bisher nicht gegeben. Überhaupt hat dort noch kein religiöses Oberhaupt eine Ansprache halten dürfen. Aber irgendwann ist eben immer das erste Mal und wenn nach 500 Jahren Pause, ein Deutscher Papst und damit auch Staatsoberhaupt ist, warum nicht? Der Deutsche Bundestag kann einladen wen er will und das geschieht immer mit einer parlamentarischen Mehrheit.
 
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/2011 

geschrieben von beatOpa am Freitag, 28 Oktober 2011 um 08:40 in der Rubrik VINYL & CD

Biermösl Blosn sagen "Servus

Habedieehre!

Jetzt ist es also heraus. Die BiermöslBlosn löst sich nach 35 Jahren Zusammenarbeit auf, und es warenwirklich sehr schöne, erfüllte 35 Jahre!

Aber, daß wir drei uns als Gruppetrennen ist halt einmal, unter dem Aspekt der Vergänglichkeit allerDinge betrachtet, ein ganz normaler, wenn auch schmerzhafter Vorgang.

Jeder von uns verändert sich und wirdälter. Dabei denkt man sich für die verbleibende Zeit, was will ichnoch machen, was steht an und mit wem kann ich das, was ich nochvorhabe am besten und angenehmsten verwirklichen.

So werden wir mit unseren dreiWellkürenschwestern und unserem Bruder Karli im Februar nächstenJahres an den Münchner Kammerspielen ein Stück, "Fein sein,beinander bleiben" unter der Regie von unserem hochgeschätztenFreund Franz Wittenbrink herausbringen. Der Gerhard Polt, andereGeschwister, Freunde und Kollegen, sowie unsere Mutter werden sichals Gäste auf der Bühne abwechselnd einfinden. Genauso werden wirzusammen mit Karli ab und zu, auch im Verbund mit dem Gerhard dieBühnen in Eurer Umgebung heimsuchen. Ich (Stofferl) für meinen Teilhabe vor mich auch wieder mehr der klassischen Musik zuzuwenden unddie Well-Buam werden, solange sie noch frisch und gesund sind,weiterhin unverdrossen für Euch zum Volkstanz aufhupen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 06/2011

PANKE-SPIEGEL 05/2011

geschrieben von beatOpa am Donnerstag, 01 September 2011 um 10:45 in der Rubrik EDITORIAL