PANKE-SPIEGEL 03/2012
geschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 10:28 in der Rubrik EDITORIAL
RubrikenKOMMUNALESORTSGESCHICHTE PORTRÄT AUS DEN VEREINEN VERANSTALTUNGEN GESELLSCHAFT & POLITIK GESUNDHEIT ZEITGESCHICHTE RELIGION VINYL & CD ZELLULOID & DVD DER NESTFLÜCHTER EDITORIAL ENTLANG DER PANKE Neueste KommentareDr. Wilfried Seif… (100 Jahre Kibbuz-…): Ihre Unabhängige Zeitschr…Thomas Steierhoff… (Ein Kleinbahnwage…): Liebe Nadine, auch auf di… Lutz Eikelmann (Chris Barber - De…): Hallo lieber Thomas, v… Alf Rolla (Erinnerung an Hel…): Moin Moin! Heute Mittag h… Matthias Horwath (Musik aus New Orl…): Eine sehr gut aufgemachte… Tim Fabian Kloss (240 Jahre Freimau…): Mein Kapitelmeister meint… Lutz Eikelmann (Musik aus New Orl…): Na das ist doch ein erfre… Renate Dünnwald (Musik aus New Orl…): Die 5. Ausg. hat mir sehr… Marco Szilat (Einkommen für all…): Der Herr spricht mir aus … annosh (Sinnlose Zerstöru…): Solche kranken Menschen s… Michael Grieswald… (Crash 2010 - Tren…): Mit dem Zusammenbruch der… Walter Stahl, Böb… (Mysteriöse Aura -…): Vielen Dank für die Zusen… Thomas Steierhoff… (Ein Volk steht st…): Hier zwei Ausschnitte aus… Matthias Horwath (Ein Volk steht st…): Wen meinst Du, Nadine und… Nadine Muth (Ein Volk steht st…): Ich sehe in dem Artikel k… mh. (Ein Volk steht st…): WÄHLEN GEHEN! NICHT WÄHLE… matthias horwath (Ein Volk steht st…): ...Es ist doch die Frage … Nadine Muth (Ein Volk steht st…): Jetzt reicht’s aber, würd… Thomas Steierhoff… (Ein Volk steht st…): Ihre dumpfe Borniertheit … Christine (Ein Volk steht st…): Sehr geehrte Frau Tsufim,… Archive01 Jun - 30 Jun 200801 Aug - 31 Aug 2008 01 Okt - 31 Okt 2008 01 Dez - 31 Dez 2008 01 Jan - 31 Jan 2009 01 Feb - 28 Feb 2009 01 Mär - 31 Mär 2009 01 Apr - 30 Apr 2009 01 Mai - 31 Mai 2009 01 Jul - 31 Jul 2009 01 Aug - 31 Aug 2009 01 Sep - 30 Sep 2009 01 Nov - 30 Nov 2009 01 Jan - 31 Jan 2010 01 Feb - 28 Feb 2010 01 Mär - 31 Mär 2010 01 Apr - 30 Apr 2010 01 Mai - 31 Mai 2010 01 Aug - 31 Aug 2010 01 Sep - 30 Sep 2010 01 Nov - 30 Nov 2010 01 Jan - 31 Jan 2011 01 Feb - 28 Feb 2011 01 Mär - 31 Mär 2011 01 Apr - 30 Apr 2011 01 Mai - 31 Mai 2011 01 Jun - 30 Jun 2011 01 Jul - 31 Jul 2011 01 Aug - 31 Aug 2011 01 Sep - 30 Sep 2011 01 Okt - 31 Okt 2011 01 Apr - 30 Apr 2012 |
PANKE-SPIEGEL 03/2012geschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 10:28 in der Rubrik EDITORIAL
Der große Meister und die Angstgeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 10:08 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIK
Von Attila Teri Ich bin anscheinend eingenickt bei den wohltuenden Klängen der gleichmäßig ratternden Räder und träume von „Perlen im Haar“. Der Schlag reißt mich förmlich aus dem Sitz. Was ist passiert? Ist der Musikzug entgleist und gegen eine Wand gefahren? Mir tut plötzlich alles weh, und ich weiß nicht einmal, ob ich wach bin, träume oder gerade starb. Ich fühle mich so, wie wenn ich mit rasender Geschwindigkeit eine Zeitreise angetreten hätte, die anscheinend in einer Endlosschleife mündet! Plötzlich höre ich ganz weit weg, kaum wahrnehmbar, Bruchstücke des ersten richtigen ungarischen Rock und Popmusicals. „Fiktiver Report über ein amerikanisches Popfestival“, das in den 70er Jahren in Ungarn fast jedem aus dem Herz gesprochen hat, der von Freiheit träumte. Es ist die fiktive Geschichte, durch fiktive Personen erzählt, von dem berühmt-berüchtigten Konzert der Rolling Stones 1969 in Altamont, bei dem die angeheuerten Sicherheitsleute von den „Hells Angels“ einen Zuschauer töteten. Anna Adamis schrieb die Songtexte und Tibor Déry das Buch! Die Songs selbst stammen von Gábor Presser. Die Musik verschwimmt immer wieder, vermischt sich mit dem Dröhnen einer ganzen Armada von im Gleichschritt marschierenden Springerstiefeln, die förmlich durch meinen Kopf schwadronieren. Ein nicht enden wollender Albtraum. 1944, 1956 - die Jahre des roten Terrors, 1989 - die Auferstehung der Hoffnung! 2012! Wofür steht 2012? Den ganzen Essay finden Sie in der Ausgabe 03/2012 West-Kippen aus dem Ost-Ladengeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 10:05 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIK
Von Peter Krause Bei allem Jubel über die Wende 1989 brachen ab 1990 für den „sparsamen“ West-Berliner Welten zusammen: Seit „zusammenwuchs, was zusammen gehört“, kippte mit der Wiedervereinigung auch der zollfreie Verkauf von Tabakwaren und Spirituosen in den vom DDR-Regime seit dem 14. Dezember 1962 betriebenen „intershops“. Hier konnte sich der West-Berliner nach kurzer Anreise mit der S-Bahn auf dem Bahnhof Friedrichstraße recht ungehindert mit seinem französischen Lieblingscognac oder seiner favorisierten West-Zigarettenmarke zu erheblich günstigeren Preisen eindecken, als es ihm wegen der Steuerbelastung im Westteil der Stadt möglich war. Bereits im Gründungsjahr erwirtschafteten die Kommunisten hier 1 Million D-Mark an „Valuta“, wie die begehrten und existenziellen Devisen im Ost-Jargon genannt wurden. Vage Schätzungen ergaben, dass die Umsätze im Laufe der Jahre des Bestehens der „intershops“ bis auf zwei Milliarden D-Mark anwuchsen. Und einen weiteren Nebeneffekt hatte die Einrichtung der „intershops“ auf dem S-Bahnhof Friedrichstraße: Jetzt wurde die von den West-Berlinern größtenteils boykottierte und von der Deutschen Reichsbahn auch im Westteil betriebene S-Bahn genutzt. Zumindest für den Einkauf zollfreier Waren. Ausgehend vom S-Bahnhof Friedrichstraße weitete sich das Netz der „intershops“ immer weiter über das gesamte Territorium der DDR aus. Ab 1974 wurden sie auch für DDR-Bürger geöffnet – sofern sie denn im Besitz westlicher „Valuta“ waren. Angesichts der Vielfalt der westlichen Konsumwaren, die mittlerweile unmittelbar wahrnehmbar wurden, entwickelte sich der Druck der Bürger auf die DDR-Administration so stark, dass schließlich nachgegeben werden musste. Fortan gab es von den West-Besuchern statt West-Kaffee oder West-Spirituosen vorrangig Bares in „Valuta“. Nur damit konnte in den „intershops“ eingekauft werden. Man munkelt, dass auf diesem Weg jeder DDR-Bürger von den Bürgern der Bundesrepublik mit etwa 120 D-Mark per anno „subventioniert“ wurde. Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 03/2012 Wie die First Lady der SED ihre Windeln wäschtgeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 09:58 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIKVon Thomas Steierhoffer Wut und Entsetzen machen sich breit in der öffentlichen Diskussion um das von der ARD ausgestrahlte Interview mit der First Lady der DDR, Margot Honecker. „Da zieht's einem doch glatt die Schuhe aus“, erregt sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in der 90minütigen Dokumentation von NDR-Redakteur Eric Friedler. Zwei Jahre habe er gebraucht, um die einstige Volksbildungsministerin und Ehefrau von SED-Chef Erich Honecker zu einem Interview zu bewegen, verkündet der Autor. Eine Bedingung habe die nunmehr 85jährige unverbesserliche Stalinistin gestellt: Ein ihr bekannter Journalist, der in der DDR für die Stasi spitzelte und heute DDR-verklärende Bücher verlegt, sollte während der Gespräche in Santiago de Chile anwesend sein. Alle Fragen wurden zugelassen, drei Tage lang, jeweils für eine Stunde, empfing Margot Honecker dann das Fernsehteam um Eric Friedler. Was die Journalisten dabei hörten, verschlug so manchem Zuschauer der ARD buchstäblich die Sprache. In dem Film „Der Sturz – Honeckers Ende“ konnte die noch immer Beton anrührende Greisin sehr ausführlich ihre Sicht auf die DDR, die Weltpolitik und die Rolle ihres Mannes darlegen. Dabei zeigte Honecker, die auch für zahlreiche Zwangsadoptionen von Kleinkindern in der DDR verantwortlich gemacht wird, keinerlei Reue oder Einsicht in etwaige Fehler, sondern verteidigte das DDR-Regime und den Kommunismus im Allgemeinen. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) reagierte in der „Bild“-Zeitung empört. „Die Aussagen bestätigen noch einmal die Wut, die wir schon zu DDR-Zeiten auf Margot Honecker hatten. Stasi-Chef Mielke und Volksbildungsministerin Honecker waren die meist gehassten Figuren des DDR-Regimes.“ Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 03/2012 Der Präsident der Herzengeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 09:56 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIK Von Tim Fabian Kloss Schon 2010 führte der Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck in allen Umfragen deutlich vor seinem Kontrahenten, dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU). Kaum jemand hätte gedacht, dass der Kandidat von CDU/CSU und FDP erst im 3. Wahlgang die erforderliche Mehrheit in der Bundesversammlung bekommt. Joachim Gauck sollte noch 20 Monate warten müssen. Der Rücktritt des 10. Bundespräsidenten machte es möglich, dass sich alle Parteien, mit Ausnahme der Linken, auf den Kandidaten einigten, der für die meisten Deutschen ohnehin schon ihr Präsident der Herzen war. Nun ist er es wirklich. Der 72-jährige Theologe und ehemalige DDR-Bürgerrechtler ist ein Meister des gesprochenen Wortes, der einzigen Macht, die unserem Bundespräsidenten laut Verfassung zugestanden wird. Joachim Gauck hat viel zu sagen, und das macht er gut. Als „reisenden Demokratielehrer“ hat er sich selbst immer bezeichnet. Die Menschen hören ihm gerne zu, wenn er über sein Lieblingsthema, die Freiheit, spricht. Und zwar nicht nur deshalb, da es gut vorgetragen, sondern da es authentisch ist. Gauck selbst hat in der sogenannten DDR die Freiheit mit erkämpft, für die er jetzt so leidenschaftlich wirbt. In Erinnerung an die ersten freien Volkskammerwahlen sagte das frisch gewählte Staatsoberhaupt am 18. März 2012, exakt 22 Jahre später: „Ich habe mir damals fest vorgenommen, ich werde niemals, niemals eine Wahl versäumen“. Für diesen Satz bekam Joachim Gauck großen Beifall in der Bundesversammlung. Man weiß um die Politikverdrossenheit in Deutschland. Freiheit und Verantwortung gehören untrennbar zusammen. Die Freiheit, wählen zu dürfen und die Verantwortung, auch wirklich wählen zu gehen. Wenn es dieser Bundespräsident schafft, an das Verantwortungsgefühl derer zu appellieren, die ihr Wahlrecht als lästige Selbstverständlichkeit betrachten, schon dann hat er ungemein viel für dieses Land erreicht. Den ganzen Essay finden Sie in der Ausgabe 03/2012
Editorialgeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 09:54 in der Rubrik EDITORIALLiebe Leserinnen und Leser, ehrenamtlich und nebenberuflich arbeite ich derzeit als Psychotherapeut für den Rest eines Hühnervolkes, in das eine hungrige Füchsin eingedrungen ist und im Blutrausch 80 Prozent erlegt hat. Jetzt geht es darum, die Truppe zu Kampfhühnern auszubilden und ihr Selbstwertgefühl zu stärken... Nun, wir sind schon einen Schritt weiter! Zunächst hatte ich mit den Überlebenden einen Kreis gebildet, und wir haben uns ausgetauscht. Dabei war ich natürlich der Zuhörer. Es wurde schnell deutlich, dass der Rest des Hühnervolkes unter schweren Depressionen leidet. Und so habe ich mich entschlossen, ihnen Marxismus/Leninismus zumindest in den Grundlagen beizubringen. Erstaunlich, dass alle sofort begriffen, ein einziger Hühnerzeh ist schwach, aber wenn sie alle gemeinsam ihre Füße zu Fäusten ballen, können sie eine Macht bilden gegen jeden Aggressor. Derzeit stehen therapeutisches Hühnertragen und -werfen sowie die Stählung der Kleinhühnerfaust auf dem Therapieprogramm. Noch kurz zur weiteren Therapieplanung: Dialektischer und historischer Materialismus müssen zumindest in Sachen Klassenbewusstsein und Klassenkampf vermittelt werden, auf dass die Hühner ihr proletarisches Selbstverständnis nicht widerstandslos der Nahrungskette opfern! Wie ich ihnen das jedoch beibringe, weiß ich derzeit noch nicht genau. Also, mit mir sind wir jetzt zwölf Persönlichkeiten. Jetzt kommt es aus therapeutischer Sicht und Ethik dringend darauf an, dass die elf gefiederten Ladies in mir nicht etwa den Messias zu erkennen trachten! Auf dem Gebiet der „Graffiti“ Schmierereien ist ein deutlicher Rückgang in Panketal zu verzeichnen. Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass die Gemeinde bereits vor Jahren schon Flächen und Material zur Verfügung gestellt hatte, um künstlerische Aktivitäten zu fördern. Zwar ist das kommunale Projekt ausgelaufen, doch der regionale Stromlieferant lässt seine Trafostationen gestalten. Diese Aktivitäten zeigen mehr oder weniger, dass es mitunter Sinn macht, Kreise zu bilden und sich auszutauschen. Und zwar im Sinne von Eigentümern und Farbbegeisterten gleichermaßen. Thomas Steierhoffer Chefredakteur
Ausflugslokal & Tonfilmpalastgeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 09:52 in der Rubrik ORTSGESCHICHTE![]() Von Nadine Muth Dem Gebäude in der Heinestraße 31 sieht man heute nicht mehr an, dass es einst als imposantes Gasthaus auf Ansichtskarten abgebildet war. Als Restaurant „Waldhaus“ war es 1899 vom Gastwirt Ferdinand Küsel errichtet worden. Das Grundstück, unmittelbar an der Bahnstrecke der Berlin-Stettiner Eisenbahn gelegen, hatte Küsel von Carl Winkler gekauft. Die Parzelle war damals noch mit „an der Bahn Straße 177“ bezeichnet. Im Mai 1899 stellte Küsel einen Bauantrag, und wenige Wochen später war bereits der Rohbau fertig. Es ist anzunehmen, dass die Gastwirtschaft im Jahr 1900 bereits in Betrieb war, denn schon im Oktober 1899 war die Gebrauchsabnahme erfolgt. Küsel bewirtschaftete das Restaurant gemeinsam mit seiner Frau Henriette, geborene Marx. 1903 wurde das „Waldhaus“ um einen Saalanbau erweitert. Maurermeister Schönfeldt hinterließ hier, wie auch bei vielen anderen Gebäuden in Röntgental, seine Handschrift. Die Adresse des Gasthofs lautete zu jener Zeit Bärwolfstraße 10/11. Bemerkenswert ist auch, dass das „Waldhaus“ den ersten Fernsprecher in Zepernick/Röntgental besaß. Der Gastwirt leistete sich den Luxus, eine Telefonleitung von Buch verlegen zu lassen. Der Anschluss trug die Nummer 2 des Amtes Buch. Auf diese Initiative ist zurückzuführen, dass die Gemeinde auch heute noch ans Berliner Telefonnetz angeschlossen ist. Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 03/2012
Das große Totenbuch der Rockmusikgeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 09:45 in der Rubrik VINYL & CD
Die beiden leidenschaftlichen Fans der Rockmusik und des Jazz, Stefan Hauser und Milan Tillich, haben den 5. Jahrgang eines Jahreskalenders mit den verstorbenen Größen der populären Musik auf den Markt gebracht. Die deutsche Ausgabe des in schwarzes Leinen gebundenen Buches beträgt 4.000 Exemplare. 2.000 Stück wurden in englischer Sprache gedruckt. Das Projekt sucht weltweit seinesgleichen PANKE-SPIEGEL: Wo kommt ihr her, welchen biographischen Hintergrund bringt ihr mit? Milan: Ich komme aus Panschwitz-Kukau, was in Sachsen liegt, in der Lausitz. Von dort kenne ich Stefan, der aus Bautzen stammt. Ich habe eigentlich sehr früh angefangen, mich mit alter Musik zu beschäftigen. Die erste CD, die ich geschenkt bekam, war tatsächlich „Help“ von den Beatles! Das war nämlich die Zeit, wo alle Welt von Vinyl auf CD umgestiegen ist. Mit Stefan habe ich dann sehr viel Heavy Metal gehört und eigentlich alle Dekaden der sogenannten „Elternmusik“ für mich selbst nochmal aufgerollt. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich auf Vinyl umgestiegen bin. Ich wohnte damals mit Stefan zusammen, und der hatte schon eine riesige Plattensammlung. So entstand das Interesse. Stefan ist ja 13 Jahre älter als ich, und ich bezeichne ihn gerne als meinen väterlichen Freund. Stefan: Zu mir gibt es nicht viel zu sagen. Ich bin Jahrgang 70 und habe eine typische Ostbiografie mit Jungpionieren, FDJ und Lehre zum Technischen Zeichner. Die Musik war in meinem Leben irgendwann da, aber ich kann nicht sagen, wie. Meistens kam das Material über tausendmal überspielte und abgenudelte Tapes aus dem Untergrund, die jemand in Ungarn oder Polen gekauft und dann überspielt hatte. Aber plötzlich beschäftigte ich mich immer mehr mit der Musik. Oft habe ich die Namen der Bands und der Titel rein phonetisch erfasst und rausgeschrieben. Als ich dann später die echten Namen erfuhr, war die Überraschung mitunter groß. Aber es war schon auch lustig. Auf wundersame Weise hat sich unser Musikwissen auf einmal gebündelt und in dem Buch manifestiert. Das ganze Interview lesen Sie in der Ausgabe 03/2012
Energiekonzept mit klarem Verstandgeschrieben von beatOpa am Montag, 23 April 2012 um 09:39 in der Rubrik KOMMUNALES Interview mit Bürgermeister Rainer FornellHerr Fornell, Was hat es mit Ihrer Idee von einem Panketaler Energiekonzept auf sich? Fornell: Momentan gibt es Förderprogramme der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Mit 75 Prozent werden darüber kommunale Energiekonzepte gefördert. Bei der allgemeinen Debatte um die Energiewende tauchen jetzt Ingenieurbüros auf, die mit Beratungsangeboten durchs Land ziehen und ihre Dienste anbieten. Persönlich stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich zum vernünftigen Umgang mit Energie nicht erst ein Beratungsbüro zu Rate ziehen muss. Ich weiß, wie ich zu lüften habe: nicht Dauer, sondern Stoßlüften! Ich weiß, dass ich Strom sparen kann, wenn ich energiesparende Leuchten einsetze, wenn ich Nachtabschaltung nutze und Bewegungsmelder installiere. Ich weiß, dass ich mittels Gebäudedämmung einen hohen Wirkungsgrad bei Heizenergie erziele. Ich weiß, dass die Gemeinde auf den Verbrauch ihrer Dienstfahrzeuge achten muss, dass Computer ohne eigene Festplatten und mit Serverzugriff deutlich mehr Energie sparen als herkömmliche PCs. Aus diesen Gründen bin ich von den Energiekonzept-Beratungsbüros nicht überzeugt. Die sitzen dann vier oder sechs Wochen in allen Büros und fragen einem Löcher in den Bauch, um anschließend aufzuschreiben, was man ohnehin schon weiß. Und dafür stellen sie dann Rechnungen über 60, 80 oder 90 Tausend Euro! Ich halte Fördermittel an dieser Stelle für ein süßes Gift. Man sollte sich dann überlegen, ob man so eine Firma auch dann beauftragen würde, wenn man die Kosten zu 100 Prozent selbst zu tragen hätte. Also, die Gemeinde Panketal verzichtet darauf und nutzt ihre eigenen Erkenntnisse zur Einsparung von Energie. Wie sieht das konkret aus? Fornell: Vor Jahren schon haben wir damit begonnen, bei der Straßenbeleuchtung auf die LED-Technologie zu setzen. Große Straßenkomplexe wurden beispielsweise auch mit Dimmungsanlagen ausgerüstet. Im Jahr hat die Gemeinde immerhin 190.000 EUR nur für Straßenbeleuchtung zu zahlen. Und da zeigt sich gerade durch die Dimmung der Laternen ein sehr hoher Wirkungsgrad bei der Energieeinsparung. In der mittelfristigen Finanzplanung gibt es Projekte, die sich mit der Gebäudedämmung beschäftigen. Zum Beispiel mit der alten Sporthalle in Zepernick, die eine regelrechte Energieschleuder ist. Solche dinge erkenne ich eben auch allein, ohne einem Berater viel Geld zahlen zu müssen. Das ganze Gespräch lesen Sie in der Ausgabe 03/2012
Editorialgeschrieben von beatOpa am Mittwoch, 29 Februar 2012 um 08:31 in der Rubrik EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser,ab der 5. Klasse hatten wir Englisch an der Schule. Meist ging es um den schweren Kampf der englischen Arbeiterklasse gegen die Ausbeutung durch die kriegstreibenden Imperialisten. Doch eines Tages bot uns die Lehrerin - sie hieß Frau Baade - an, auch Songtitel resp. Texte zu übersetzen. Das fand ich gut! Und ich fragte gleich mal nach dem Sinn von „(I Can't Get No) Satisfaction“? Die Lehrerin wurde puterrot, rang nach Luft und zog ihr Angebot „immedialtly“ zurück. Fortan ging es nur noch um die englische Arbeiterklasse und ihren Kampf gegen ... Mich hat das jedoch nicht abbringen können von meiner Begeisterung für die Beatmusik und die wohl größte Band in der Geschichte des Rock’n’Roll: The Rolling Stones. Im Gegenteil! Meine Plattensammlung wächst und gedeiht, gerade ist das Doppelalbum „Vintage VVinos“ von Stones-Gitarrist Keith Richards auf rotem Vinyl hinzugekommen. Was man aber dennoch erwähnen muss: Es ist schon schlimm, wie die Amerikanismen die Sprache Schillers, Goethes und Nietzsches verhunzen! Schreibt mir doch einer, er müsse erstmal „Groupie googeln“. Kann er das nicht in gepflegtem Deutsch sagen? Etwa so: „Es ist an der Zeit, dass ich mal Gruhbie guhgeln tue“? Wenngleich wir hier erneut erkennen, dass Übersetzungen oder gar Transkriptionen schnell an die Grenze der Geschmacklosigkeit stoßen! Denn welche Grubenarbeiterin lässt sich schon gerne „Groupie“ oder „Gruhbie“ nennen? Da macht es auch der Verweis auf die meist horizontale Arbeitsposition nicht besser. Ähnlich verhält es sich mit „Carsharing“. Warum kann man nicht einfach „Gemeinschaftsauto“ oder „Teilauto“ sagen? So Gott will und mit ein wenig Glück werde ich in einer der nächsten PANKE-SPIEGEL Ausgaben ein Interview mit Literaturnobelpreisträger Imre Kertesz („Roman eines Schicksallosen“, „Kaddisch für ein nicht geborenes Kind“ ...) präsentieren können. Er hat die Konzentrationslager der Nazis überlebt, den Kommunismus erlebt und fühlt sich jetzt glücklich in Berlin. Ihnen wird sicher mein neues Foto ins Auge gefallen sein, und Sie fragen sich, was es damit auf sich hat? Man muss schon Angst haben, wo der ehemalige Herr Bundespräsident Wulff doch gesagt hat, der Islam sei ein fester Teil deutscher Kultur, und wo er so lange auch gar nicht zurücktreten wollte. Deshalb habe ich mir vorsorglich und in vorauseilendem Gehorsam schon mal mein Kopftuch umgebunden! Sie können diese Ausgabe drehen und wenden, wie Sie wollen, sie bleibt ein echter PANKE-SPIEGEL. Diesmal präsentieren wir zwei Titelseiten - eine lokale und eine für die Kultur. Warum die Heinestraße 1 mit einem Schillerzitat geschmückt ist, wissen wir nicht. Sollten Sie eine Erklärung haben, schreiben Sie uns bitte ... "Ein Ort schweigt"geschrieben von beatOpa am Mittwoch, 29 Februar 2012 um 08:24 in der Rubrik ORTSGESCHICHTE Von Nadine Muth Für ihre verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit in der Erforschung der Bucher Medizin- und Zwangsarbeitsgeschichte war Rosemarie Pumb im Dezember 2011 von der Bezirksverordnetenversammlung Berlin Pankow ausgezeichnet worden. Über viele Jahre hat sie Akten und Sterbeurkunden gesichtet und ausgewertet, mit Zeitzeugen gesprochen, hat Artikel verfasst und den Finger in die Wunde gelegt. Nicht immer stieß ihre Arbeit auf Anerkennung, denn die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Bucher Krankenanstalten hält auch düstere, beschämende Kapitel bereit. Mit Vorliebe wird an die rühmlichen Ereignisse der Bucher Medizingeschichte erinnert, wird die Architektur und Modernität für die damalige Zeit als richtungsweisend gepriesen. Doch was sich hinter der ansehnlichen Fassade zur NS-Zeit abspielte, was durch das unfassbare moralische Versagen eines Großteils der Mediziner ermöglicht wurde, das bleibt ein gern verschwiegenes Thema. „Bis heute wird nicht wahrgenommen, dass die Krankenanstalten Berlin-Buch während der NS-Zeit mit zu den größten, geheimen Tötungseinrichtungen in Deutschland gehörten und dass hunderte von Mitarbeitern angesichts der Verbrechen an Kranken zumindest die Augen verschlossen haben“, schreibt die Autorin. Durch die umfassende Auswertung von Sterbeurkunden ist für die Zeit zwischen 1935 und 1942 eine deutliche Zunahme von Todesfällen festzustellen. Es sterben etwa 8.000 Patienten mehr, ohne medizinische Erklärung. In Anbetracht der Nazi-Ideologie der „Aufzüchtung der arischen Rasse“ und der Gesunderhaltung des „Volkskörpers“ liegt der Verdacht nahe, dass ein erheblicher Teil der Patienten, vor allem geistig und körperlich behinderte, aus eugenischen und wirtschaftlichen Gründen ermordet wurde. Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 02/2012
Gaudium magnum: Habemus Papamgeschrieben von beatOpa am Mittwoch, 29 Februar 2012 um 08:22 in der Rubrik ZELLULOID & DVD
Die weit mehr als hundert Kardinäle aus der ganzen Welt, die nach dem Kirchenrecht allein berechtigt sind, den Papst aus ihrer Mitte zu wählen, sind nach Rom gekommen. Gebeugt von den Jahren und der Last der Ämter und Würden ziehen sie ein in die Sixtina, wo sie unter Michelangelos Fresko vom Jüngsten Gericht das Konklave abhalten werden. Auf ihrer Prozession durch den Vatikan hinein in die Sixtinische Kapelle singen und beten sie und rufen die Heiligen der Kirche um Beistand und Erleuchtung an. In Großaufnahmen zeigt der italienische Regisseur Nanni Moretti die alten Männer mit ihren meist roten Gewändern und den Bauchbinden, die Zeichen der Macht und des rechten Glaubens sind. Das Konklave, also die den Papst hinter versiegelten Türen wählende Versammlung, gilt als eines der letzten großen Geheimnisse in unserer aufgeklärten Welt mit den atemberaubenden Möglichkeiten der Echtzeitkommunikation. Nichts, aber auch gar nichts darf aus der Sixtina während und nach einer Papstwahl nach draußen dringen! Die Kardinäle schwören Verschwiegenheit, die Stimmzettel werden nach jedem Wahlgang verbrannt. Meistens mit nassem Stroh, so dass schwarzer Rauch aus dem berühmten Schornstein steigt, auf den die Menschen auf dem Petersplatz in diesen Tagen wie gebannt starren. Doch dann - die Kardinäle konnten sich auf einen Kandidaten aus ihren Reihen einigen - steigt weißer Rauch auf, und der Welt wird durch den obersten Zeremoniar des Vatikans von der Loggia in St. Peter verkündet: „Annuntio vobis gaudium magnum; habemus Papam!“ Die ganze Filmkritik lesen Sie in der Ausgabe 02/2012 Keith is GOD oder Vinyl lebt!geschrieben von beatOpa am Mittwoch, 29 Februar 2012 um 08:20 in der Rubrik VINYL & CD
Gegen 01:30 Uhr erhalte ich die E-Mail, in der mir der Plattenhandel mitteilt, das bestellte Doppelalbum sei an mich verschickt worden. Voller Begeisterung und Vorfreude bleibe ich noch eine Weile am Rechner und lese die Zug um Zug eingehenden Informationen: „Greven: Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet.“ Etwas später: „Die Sendung ist ins Ziel-Paketzentrum unterwegs.“ Dann werde ich müde, gehe ins Bett und freue mich auf den nächsten Tag. Im Internet heißt es gleich morgens: „Börnicke: Die Sendung wurde im Ziel-Paketzentrum bearbeitet.“ Etwas später lese ich dann schon: „Die Sendung wurde ins Zustellfahrzeug geladen.“ Nun weiß ich genau, es dauert noch etwa zwei Stunden, dann ist das Album da! Nach zweieinhalb Stunden klingelt mein freundlicher Postbote und übergibt mir das heiß erwartete Paket. Ich frage ihn: „Wissen Sie, was Sie mir gebracht haben? Er: „Eine Schallplatte?“ Zunächst stutze ich. Dann wird mir klar, dass er auch schon älteren Baujahres ist, und ich lächle: „Keith Richards! Doppelvinyl! Rot!“ Unsere Blicke treffen sich, werden tief, und plötzlich weiß ich, dass er weiß ... Die weißen Handschuhe und das Schweizermesser liegen schon bereit Vorsorglich habe ich mir – vorbereitet wie immer – meine weißen Samthandschuhe bereitgelegt, das rote Taschenmesser aus der Schweiz schon ausgeklappt. Endlich ist es so weit. Ich öffne das Packet mit einem Ruck am Zugfaden aus rotem Plastick. Der Deckel geht ganz leicht auf. Und jetzt halte ich die beiden Schallplatten endlich in der Hand: „Keith Richards – Vintage VVinos“. Gänsehaut überläuft meinen Rücken. Allein schon das Cover! Weißer Hintergrund mit einem schwarzen Aufkleber. Darauf ist zu lesen: „The first solo collection from Keith Richards – 2 LPs on red 180g Vinyl ...“ Und dann der Mann, der mir der Gott des Rock’n’Roll schlechthin zu sein scheint: Keith leibhaftig. Nicht nur auf dem Cover, schwarz-weiß zeigt er uns seinen markanten Rücken, seine leicht angegraute Mähne wird vom berühmten Stirnband in Form gehalten, der Ohrring hängt tief, in seiner rechten Hand schwenkt der Gitarrist der wohl größten Rockband aller Zeiten ein volles Bierglas mit fein säuberlich gezapfter „Tulpe“. Seine Jeans sind diesmal über die Stiefel gezogen, in denen er sein Messer stets am Mann führt. Der schwarze Lodenmantel berührt fast den Boden, nein, er berührt ihn! Wie ein König im Ornat scheint sich Keith aus dem Bild zu schleichen. Doch damit nicht genug, wie bereits angedeutet. Die Seite 4 des Doppelalbums zeigt die beschriebene Szene noch einmal, hier jedoch tief in Vinyl gepresst. Also, Vorsicht! Hier bitte keine Abtastnadel ansetzen ... Die ganze Rezension lesen Sie in der Ausgabe 02/2012 Von der Kunst des Zuhörensgeschrieben von beatOpa am Mittwoch, 29 Februar 2012 um 08:17 in der Rubrik KOMMUNALES
Von Thomas Steierhoffer Ein Neujahrsempfang biete Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, betonte Bürgermeister Rainer Fornell während seiner Rede zum Panketaler „Neujahrsempfang“, der am 27. Januar zum ersten Mal im Rathaus stattfand. Aus den angekündigten 30 Minuten Redezeit wurde mal locker eine dreiviertel Stunde, in der Fornell die geladenen Gäste, die sich auf allen Fluren des Rathauses versammelt hatten, nachdrücklich mahnen musste, sie mögen ihm doch zuhören, denn schließlich „lade ich ein, dass Sie mir zuhören!“ Aber auch eine deutliche Redepause hinderte viele nicht daran, ihre Gespräche zu beenden und dem Bürgermeister, der die Highlights des vergangenen Jahres präsentierte, Gehör zu schenken. Diese Tatsache ansich war schon peinlich, aber als dann auch noch die musikalischen Darbietungen des Streichertrios zugequatscht wurden, dachte mancher wohl zu Recht an eine schlechte Kinderstube bei vielen geladenen Zeitgenossen. Die fünf Panketaler Bürger, die von ihren Vereinen und Organisationen zum „Ehrenamtler des Jahres“ vorgeschlagen wurden und aus den Händen von Britta Stark Blumen und Vorschlagsschreiben entgegennahmen, trugen die Unruhe mit Fassung und Lächeln. Bundespräsident ohne Scham und Ehregeschrieben von beatOpa am Mittwoch, 29 Februar 2012 um 08:14 in der Rubrik GESELLSCHAFT & POLITIK![]() Von Tim Fabian Kloss Er ist Geschichte. Nach nur eineinhalb Jahren hat der 10. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland das Feld geräumt. Es war kein Abtritt in Würde, es war ein Abtritt in der Not. Noch nie gab es in Deutschland eine Demonstration gegen einen amtierenden Bundespräsidenten, und noch nie sprach sich eine Mehrheit in der Bevölkerung gegen seinen Verbleib im Amt aus. Seit 2011 ist das anders. Bundespräsident Christian Wulff hatte den Rückhalt in der Bevölkerung verloren. Die einzige Macht des deutschen Staatsoberhauptes ist das gesprochene Wort. Doch was ist das Wort eines Mannes wert, der seine Glaubwürdigkeit verspielt hat? Verwerflich ist nicht die Tatsache, sich bei Freunden Geld zu leihen. Verwerflich ist der Umgang des jetzt ehemaligen Bundespräsidenten mit dem, was daraus wurde. Bei all den Vorwürfen zu auffällig günstigen Zinssätzen, muss man fairerweise auch die Bonität des Ehepaares Wulff heran ziehen. Zwar sind die Wulffs nicht die einzigen, aber Redakteure des „Handelsblatt“ haben unter erfundenen Angaben ähnliche, aber trotzdem leicht höhere Zinssätze angeboten bekommen – auch beim Private Banking der BW Bank, die den Privatkredit der Wulffs abgelöst hat... Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 02/2012
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